Kassel / Dobel (15.03.2019). Einstimmig wurde heute Klaus Göttler von der Vertreterversammlung des Deutschen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC) für die Aufgabe des neuen Bundespfarrers gewählt. Der 53jährige ist in EC-Kreisen kein unbekannter – im Gegenteil: Bereits von 1991 bis 2007 war er als Referent beim Deutschen EC-Verband tätig. Nun tritt er zum 1.1.2020 die Nachfolge von Rudolf Westerheide an, der im vergangenen Jahr nach 14 Jahren seinen Dienst als Bundespfarrer beendet hat.

 

„Wir sind überzeugt davon, dass Klaus Göttler die richtige Person, zur richtigen Zeit für die Aufgaben ist, die jetzt im Deutschen EC-Verband, aber auch in der EC-Bewegung in Deutschland anstehen“, so Hartmut Kämpfer (Vorsitzender des Deutschen EC-Verbandes) während der Vertreterversammlung, die noch bis zum kommenden Sonntag im EC Freizeit- und Schulungszentrum Dobel stattfindet. 

 

Zum Hintergrund: Klaus Göttler lebt mit seiner Familie in Wuppertal. Bereits während seiner Schulzeit lernte er seine heutige Frau Christiane kennen, durch die er damals zum EC Orschel-Hagen (Reutlingen) kam. Seit 2008 arbeitet er als Dozent an der Evangelistenschule Johanneum, an der er selbst von 1988 bis 1991 Theologie studierte. Heute bildet er junge Menschen für den hauptamtlichen Dienst innerhalb der Evangelischen Kirche aus. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt – neben den gemeindepraktischen Fächern – auf der Begleitung der Absolventinnen und Absolventen im ersten Dienstjahr. Darüber hinaus ist er als stellvertretender Direktor in der Gesamtverantwortung für das Johanneum eingebunden.

 

Von 1991 bis 2007 bereits beim Deutschen EC-Verband tätig

 

Vor seinem Dienst im Johanneum war Klaus Göttler von 1991 bis 2007 als Referent beim Deutschen EC-Verband in Kassel tätig. Er begann als Evangelist und Referent für die Musik- und Sportarbeit, übernahm dann 1998 die die Leitung der Abteilung Missionarische Jugendarbeit und wurde 2002 Mitglied in der Geschäftsführung sowie im Vorstand. Nach dem Weggang von Volker Steinhoff hatte er zwei Jahre die Stelle des EC-Bundespfarrers kommissarisch inne, bis Rudolf Westerheide in diese Aufgabe berufen wurde.

 

Wenn Klaus Göttler am 1.1.2020 seinen Dienst beim Deutschen EC-Verband beginnt, dann wird er einen Dreiklang aus Gaben, Erfahrungen und Engagement mit nach Kassel bringen:

 

Da ist zunächst einmal seine Leidenschaft für Evangelisation. „Die ist mein Lebensthema geworden“, so Klaus Göttler, der helfen möchte, dass junge Menschen zu einem lebendigen und tragfähigen Glauben an Jesus Christus finden. „Dieses Thema ist und bleibt für mich eines der wesentlichen Themen der Jugendarbeit.“ Hier bringt er als Evangelist, Mitinitiator von „JesusHouse und „Ich glaub‘s“ sowie Lehrer einer Evangelistenschule hilfreiche Voraussetzungen mit.

 

Darüber hinaus zeichnet Klaus Göttler eine große Begeisterung für Netzwerke aus. „Ich liebe die weltweite Gemeinde Jesu Christi und habe selbst immer wieder erfahren, wie gut wir uns gegenseitig unterstützen können.“ Durch seine langjährige Arbeit in der überregionalen Verbandsarbeit und sein Engagement in Netzwerken (Arbeitsgemeinschaft Jugendevangelisation, Christival, proChrist, u.a.) kann er an dieser Stelle viele Erfahrungen einbringen. „Mir liegt es am Herzen, Wege zu finden, wie wir unser EC-Netzwerk stärken, uns gegenseitig bereichern können und dabei die örtliche EC-Arbeit im Fokus behalten“, so Klaus Göttler.

 

Last but not least möchte er auch seine vielfältige Erfahrung in der Begleitung und Förderung von Leiterinnen und Leitern einbringen. „Das ist eine der Kernaufgaben meiner derzeitigen Arbeit im Johanneum und ich sehe darin auch eine Kernaufgabe für den Dienst als EC-Bundespfarrer“.

„Leidenschaft für Evangelisation ist mein Lebensthema geworden“

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